Dachsanierung

Das Dach ist der wichtigste Teil eines Hauses. Denn es hält sozusagen für uns den Kopf hin und hält uns Wind und Wetter vom Leib. Doch irgendwann kommt auch ein Dach in die Jahre und insulation-978999_640muss erneuert werden. Schließlich soll der Schutz vollständig erhalten bleiben.

Schauen wir uns ältere Häuser an, so werden wir feststellen, dass zwar der Schutz vor Wind und Wetter einigermaßen vorhanden ist, aber vor noch 20 Jahren der Wärmedämmung nicht so viel Achtung geschenkt wurde. Das wiederum kann bedeuten, dass sich ein noch dichtes Dach als Wärmeloch entpuppt und zu hohen Heizkosten führen kann. Mit einer Dachsanierung kann dies vollständig geändert werden.

Worauf ist bei einer Dachsanierung zu achten?

Nicht nur die Wärmedämmung steht im Mittelpunkt der Dachsanierung. Auch die Materialien, die heute eingesetzt werden, sind wesentlich besser verträglich als noch vor einigen Jahren. Denn erst 1993 wurde der Einsatz von Asbest-Dachplatten endgültig verboten!

Daher ist bei vielen Dächer, die vor diesem Zeit eingedeckt wurden, die Sanierung nicht nur aus energetischen Gründen wichtig. Wer jedoch ein Eternitdach hat, muss sich einen ganz besonderen Fachmann für diese Aufgabe engagieren.

Denn Eternitplatten gelten als Sondermüll. Die feinen Asbestfasern können jederzeit die Umwelt eindecken. Deshalb darf die Abdeckung sowie Entsorgung nur in Spezialanzügen sowie mit Mundschutz vorgenommen werden. Werden „normale“ Dächer saniert, müssen die alten Dachpfannen natürlich auch entsorgt werden. Da sie aber nicht gesundheitsschädlich sind, ist dieser Posten wesentlich günstiger.

Für das neue Eindecken stehen heute verschiedene Optionen zur Auswahl. Metallbleche kommen immer noch in Frage und natürlich alle Arten von Dachpfannen. Hier ist die Auswahl sehr groß und die Entscheidung schwierig.

Dämmung und Dampfsperre

Grundsätzlich sollte bei der Planung darauf geachtet werden, dass die Dämmung den aktuellen Richtlinien entspricht. Somit wird die Wärme sehr gut im Haus gehalten. Vorausgesetzt es gibt keinerlei Wärmebrücken, kann so viel Energie eingespart werden, was sich letztlich auf der Heizkostenrechnung bemerkbar macht. Sollten Gauben oder neue Dachfenster geplant sein, ist dies der richtige Zeitpunkt diese Ideen umzusetzen. Sie können von der Fachfirma bestens integriert werden. Bei der Planung ist auch auf eine Dampfsperre zu achten. Anderenfalls kann es zur Schimmelbildung zwischen Dämmung und den Dachpfannen.

Wurde das Dach neu eingedeckt, so kann der versierte und begeisterte Heimwerker die Innenverkleidung selber übernehmen. Egal ob Holzvertäfelung oder Rigipsplatten und Tapeten – alles ist möglich. Aufgrund der verbesserten Wärmedämmung sollte darüber nachgedacht werden, ob die Räume nicht voll ausgebaut werden sollen, wenn sie es noch nicht sind.

Written By admin